7 Quick Tipps: Wie du mit Weltschmerz und (sozialen) Medien umgehen kannst.

Als hochsensibel werden Menschen bezeichnet, die sehr sensibel, feinfühlig und höchstempathisch auf andere Menschen, Situationen oder Begebenheiten reagieren. Aber auch Gerüche, Geräusche oder Licht werden von hochsensiblen Menschen viel intenisver wahrgenommen. Menschen mit einer Hochsensibilität beschreiben häufig, dass sie Stimmungen „fühlen“ können, dass das Gegenüber gar nicht erst aussprechen muss, was in ihm:ihr vorgeht, sondern dass sie schon „erahnt“ haben, dass etwas im Busch ist.

Hast du dich schon mal mit dem Thema Hochsensibilität auseinandergesetzt?
Und: Kennst du das alles vielleicht von dir selbst?

Dann stehen die Chancen gut, dass du vielleicht in den Club der „Hochsensibelchen“ gehörst!

Warum Weltschmerz, emotionale Überforderung oder Reizüberflutung insbesondere für hochsensible Menschen an die Substanz gehen können, erklärt sich ja dann fast von selbst. Vorallem die enorm ausgeprägte Fähigkeit zur Empathie machen es Hochsensiblen schwer, sich von den Emotionen und von Bildern aus den Nachrichten zu distanzieren.

Die Tipps & Tricks zum Umgang mit den (sozialen) Medien und Weltschmerz gelten natürlich auch für Menschen, die sich selbst nicht als hochsensibel einordnen würden. Um den Weltschmerz derzeit zu fühlen, brauchen wir nämlich keine besonders großen Antennen.

#1 Achtsamer Nachrichtenkosum

Wie oft und in welchem Format möchtest du Nachrichten konsumieren? Ist es notwenig die Nachrichten mehrfach täglich per Push-Up Benachrichtigung auf den Handy zu erhalten oder reicht es auch aus, wenn du dir 2 feste Termine am Tag einplanst, um informiert zu bleiben? Überlege dir, was ein geeignetes Maß an Nachrichtenkonsum für DICH persönlich ist.
Überlege dir auch, in welchem Format du Nachrichten konsumieren möchtest: Fällt es dir schwer, gesehene Bilder zu verarbeiten und sie verfolgen dich noch bis in deine Träume? Du kannst zum Beipiel Podcasts hören oder dich über einen schriftlichen Newsticker informieren lassen. So kannst du Bildern aus dem Weg gehen, die dich vielleicht länger begleiten würde. Dabei verpasst du aber nicht die wichtigsten Nachrichten und bleibst in deinem Maße informiert.

#2 Mit wem möchtest du über das Weltgeschehen reden?

Wir haben sie alle in unserem Umfeld: Die Pessimisten, die Optimisten, die Realisten. Mit wem möchtest du dich über die aktuellen Geschehenisse austauschen? Es ist vollkommen in Ordnung, Menschen zu sagen, dass du nicht über ein bestimmtes Thema mit ihnen reden möchtest.

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#3 Wie kannst du ein Gespräch beenden, wenn du gerade mal nicht über dieses Thema reden möchtest?

Grenzen ziehen! Ja, das ist schwer. Ja, das ist unangenehm. Aber wir werden in unserem Leben nicht daran vorbeikommen Grenzen zu ziehen. Du kannst zum Beispiel sagen: „Du, ich hab heute so viel über das Thema geredet, können wir das Thema wechseln?“ Oder: „Das Thema bealstet mich sehr. Könnt ihr mir Bescheid sagen, wenn ihr fertig seid. Dann komme ich wieder dazu.“ Du kannst ein Gespräch auch verlassen: Geh auf die Toilette, hole dir etwas zu trinken oder verlassen einfach kurz deinen Platz. Ein weitere Möglichkeit: Lenke dich ab. Schaue aus dem Fenster. Konzentiere dich auf etwas anderes im Raum. Oder (was ich selbst erst gestern lernen durfte): Überkreuze die Arme und klopfeunauffällig mit den Finger auf deine Oberschenkel. Dann hat dein Gehirn für einen Moment etwas anderes zu tun.

#4 Wie kannst du mit den sozialen Medien umgehen?

Suche dir gezielt Kanäle, die über bestimmte Themen aufklären und denen du vertrauen kannst. Schaue unbedingt nach, ob es sich um eine vertrauenswürdige Quelle handelt. Schalte Benachrichtigungen auf deinem Handy aus und entfolge vielleicht auch einzelnen Personen, die dir zu viel über bestimmte berichten und zu einer Reizüberflutung bei dir führen. Vergiss nicht: Du machst die Regeln, was ein angemessenes Maß an Nachrichtenkonsum für DICH ist. Das entscheidet kein Content-Creater oder Influencer für dich.

#5 Wie kannst du dein Nervensystem wieder beruhigen?

Ganz ganz wichtig: Finde einen Ausgleich zur ständigen Reizüberflutung. Insbesondere, wenn du dich als hochsensibel einordnest oder diagnostiziert wurdest. Finde Inseln der Ruhe im Alltag. Finde heraus, was dir helfen kann, um nicht den Kopf zu verlieren. Du kannst niemandem helfen, wenn du selbst nicht auf dich aufpasst.

#6 Und: Werde dir bewusst, was in deiner Macht liegt und was nicht!

Es liegt nicht alles in deiner Hand. Du hast nicht auf alles Einfluss. Überlege dir genau, wie du mit was helfen und unterstützen kannst, FALLS du die Kapazitäten dafür hast. Was liegt in deinem Kontrollbereich? Wo kannst du Frieden stiften? Wo in deinem näheren Umfeld kannst du dafür sorgen, dass ein friedlicheres Miteinander vonstatten geht?

Du hast Lust, dich mit deiner Erkrankung auf einem anderen Weg auseinanderzusetzen?

#7 Das Wichtigste: Pass auf dich auf!

Bitte pass auf dich auf. Nimm dich ab und zu in den Arm. Achte auf dich, als wärst du ein kleines Kind, das Schutz, Liebe und Fürsorge braucht.

Gönn dir Pausen, alles in deinem Tempo!

Das sind alles keine medizinischen Ratschläge, die ich dir hier geben kann. Und natürlich musst du immer ganz individuell für dich schauen, ob ein Tipp zu dir passen könnte.  Falls du noch die ein oder andere Idee hast, wie du deine Endometriose Beschwerden mit ganz einfachen und kleinen Alltagshelfern lindern kannst, dann schreib mit gerne eine Nachricht bei Instagram.

Und lass es mich sehr gerne wissen, ob dir die Tipps geholfen haben.

Du hast eine Frage oder eine Idee für einen neuen Blogartikel? Dann schreibe mir gerne eine Nachricht über Instagram auf @endometrioseinderhose.

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Wer steckt hinter #endometrioseinderhose?

#endometrioseinderhose

Aloha, ich bin Toni! Mental Coach, Autorin, Endometriose Betroffene und Expertin für den Umgang mit deiner Endometriose Erkrankung.

Ich zeige dir, wie du dein Leben mit deiner chronischen Erkrankung mit Leichtigkeit und Akzeptanz immer mehr genießen kannst.

Seit 2020 unterstütze ich Menschen mit Endometriose mit meinem Buch, zahlreichen Onlinekursen, Gruppencoachings, Meditationsrunden und Frauenkreisen.

Hier und auf meinem Instagram-Kanal @endometrioseinderhose findest du jede Menge Inspiration und Wissenswertes zu den Themen chronische Erkrankungen, Mental Health,  Endometriose und Mindset.

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